Facebook? Nein danke!

Ich bin schon lange nicht mehr in Facebook aktiv. Ich lese in Facebook auch nichts mehr. Die zugehörige App habe ich auf all meinen Geräten gelöscht. Bereits vor einem einem Jahr hatte ich versucht, mich von diesem Dienst abzumelden. Leider ist diese Abmeldung nicht von langer Dauer, wenn man in der Vergangenheit die bequeme Facebook-Anmeldung für andere Dienste verwendet hat. Diese Logins sorgen dafür, dass ein deaktiviertes Facebook-Konto wieder aktiviert wird, sobald man die Facebook-Anmeldung für einen dieser Dienste nutzt. Jetzt rächt sich die Bequemlichkeit. Ich werde künftig doch lieber in den sauren Apfel beißen und separate Benutzerkonten mit eigenen Passwörtern für neue Dienste anlegen, die ich nutzen möchte, statt einfach das bestehende Facebook- oder Google-Login zu verwenden.

Wie ich darauf komme? Nun, die Medienberichte der letzten Tage haben mir das längst in Vergessenheit geratene Thema Facebook wieder ins Bewusstsein gerückt. Ich wollte doch mein Facebook-Konto endgültig löschen! Das gehe ich jetzt an.

Meldungen von heute:

Willkommen auf der neuen Homepage von Familie Kaluza

Gestern habe ich die alte Homepage www.familie-kaluza.de vom Netz genommen. Sie war nicht mehr aktuell und nach einem serverseitigen PHP-Update warfen die Skripte mit Fehlermeldungen um sich. Jetzt überlege ich, was ich damit tun soll. Ich bekomme immer noch Emails von Freunden unserer Reiseberichte. Nachdem seit den beschriebenen Reisen schon so viele Jahre vergangen sind, wundert mich das eigentlich. Ich überlege aber ernsthaft, die Reiseberichte in ein neues Format zu bringen und sie dann wieder ins Netz zu stellen. Ich könnte mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich darüber freuen würden.

Update: Die Reiseberichte sind wieder verfügbar. Ich habe sie in den Blog migriert.

Unser neues Haus

Unser Haus, eine Doppelhaushälfte, stammte aus den frühen Siebziger Jahren. Der Name der damaligen Bauträgergesellschaft war Programm: Die Firma hieß GüWo, das stand für „günstig wohnen“. Meine Eltern hatten das Haus gebaut, bzw. erworben und ich hatte es 1992 übernommen. Zum Zeitpunkt der Übernahme von meinen Eltern hatte ich nur begrenze Mittel für Renovierungsarbeiten und so beschränkte ich mich beim Einzug auf Kosmetik. Später zog Annemarie bei mir ein und bald darauf wuchs unsere Familie um verschiedene Vierbeiner. Später kamen noch die Zweibeiner Sarah und Fabian hinzu. Aus einem Junggesellen wurde ein Familienvater und Zoobesitzer. Das Haus hätte bald eine grundlegende Modernisierung benötigt, aber der damit verbundene Aufwand lies uns die Arbeiten ein ums andere Jahr verschieben. Immerhin ließen wir im Laufe der Jahre die Heizung modernisieren und die Fenster tauschen. Auch das Wohnzimmer renovierten wir in wochenlanger Arbeit, aber all das änderte nichts am Gesamteindruck: renovierungsbedürftig!

Ich hatte mich bereits damit abgefunden: renovierungsbedürftiges Haus und Wohnmobil vertragen sich nicht. Im Sommer waren wir vier bis sechs Wochen unterwegs und damit war aller Urlaub, den man auch für grundlegende Arbeiten am Haus benötigt hätte, aufgebraucht. Ingeheim hatte ich mich aber vielleicht doch nicht mit der Situation abgefunden: ich war unzufrieden mit der Wohnsituation, konnte mich aber nicht aufraffen, daran etwas zu ändern ohne unsere Liebe zum Reisen aufzugeben. Noch dazu wäre erheblicher finanzieller Aufwand erforderlich gewesen, das Haus umzubauen, ohne dass die Grundsubstanz des Hauses aus den Siebzigern, mit all seinen Baumängeln zu ändern gewesen wäre: Keine Doppelwand zwischen den Haushälften, Kältebrücken an den Betondecken, mangelhafte Isolierung, unvorteilhafte Aufteilung.

Diskutiert hatten wir des öfteren über die Notwendigkeit grundlegender Renovierungsarbeiten. Wir hatten auch schon darüber nachgedacht, eventuell für ein halbes Jahr auszuziehen um in dieser Zeit die notwendige Modernisierung durchzuführen. Aber über Überlegungen kamen wir nie hinaus.

Am 9. Januar 2010 surfte ich zufällig im Internet auf den Immobilienseiten meiner Hausbank vorbei. Und was soll ich sagen? Ich sah ein Haus auf der ersten Seite abgebildet, dass mir sofort gefiel. Der Rest ist schnell erzählt. Ich zeigte Annemarie ein paar Bilder aus dem Internet, vereinbarte einen Besichtigungstermin mit dem Makler, kurz darauf einen Notartermin und am 15. Februar war bereits der Kaufpreis bezahlt und wir konnten umziehen.

Jetzt wohnen wir seit einem knappen halben Jahr in einem relativ neuen, knapp zehn Jahre alten, freisteheden Einfamilienhaus, dass aufgrund von Bauvorschriften die Größe eines Zweifamilienhauses hat. Das Obergeschoss war noch völlig unausgebaut. Seit Mai bin ich dabei, dort weitere Zimmer für uns zu bauen. Mitte Juli wurde der Estrich gegossen. Die dadurch erforderliche Trockenzeit nutzen wir für den Sommerurlaub. Nach unserer Rückkehr werde ich den Ausbau fortsetzen. Ich hoffe, bis Weihnachten mit den Arbeiten fertig zu sein.

Meine Bauaktivitäten dokumentiere ich als Bilderserie in Picasa. Wer unsere Baustelle besichtigen möchte, kann dies hier tun: Bilder von unserem Ausbau.

Übrigens: das alte Haus war sehr schnell verkauft und wird jetzt von einer jungen Familie grundlegend renoviert.

Twitter

Twitter ist ein kostenloser Mikro-Blogging-Dienst, über welchen maximal 140 Zeichen lange Textnachrichten, Fotos und der augenblickliche Aufenthaltsort mitgeteilt werden können. Freunde, Bekannte und Verwandte können sich einem Twitterer anschließen (Follow), und erhalten automatisch die neusten Nachrichten. Es gibt viele Möglichkeiten diese Kurznachrichten zu empfangen: über den Webbrowser ist die einfachste. Es gibt aber auch unzählige kostenfreie oder kostenpflichtige Programme für den PC oder fürs Handy, mit denen man sowohl Tweets (Zwitscherer) empfangen kann, aber auch selbst tweeten (zwitschern) kann. Twittern mit einem mobilen Gerät ist natürlich am sinnvollsten. Ich verwende dazu mein neues iPhone, auf dem ich das Programm Twitteriffic installiert habe.

Ich bin über unseren Cachename Cachemaus in Twitter zu finden und habe vor, regelmäßig zu „zwitschern“. Folgt mir, und wir können in Kontakt treten! Ich freue mich drauf, mit den Besuchern unserer Homepage zu zwitschern!

Update August 2010: Das Twittern hat bei mir nachgelassen. Hauptgrund: es ist sehr zeitaufwändig und spamverseucht. Je mehr Twitterern man folgt, um so länger ist die Liste der Beiträge, die man eigentlich lesen müsste. Liest man die Beiträge nicht, ist der Sinn des Twitterns in Frage zu stellen. Ich selbst habe selten so attraktive Neuigkeiten zu verbreiten, dass sich dafür ein Tweet lohnen würde. Also ist die Sache ganz allmählich eingeschlafen. Meinen Twitter-Account gibt es noch und ständig erhalte ich Nachrichten über neue Follower. Liest man jedoch die Emailadressen der Neuanmeldungen, erkennt man, dass es sich nur um Spammer handelt, die darauf hoffen, dass man dem ungeschriebenen Twitter-Gesetz folgt, nachdem man jedem Follower selbst auch folgt. So würde man sich selbst den Spammern ausliefern. Ich kann mir nicht vorstellen dass diese Masche funktioniert. Sie schadet dem System Twitter.

Als Alternative habe ich nun Facebook gewählt. Dort bin ich unter meinem Vor- und Nachnamen zu finden. Wer mich kontaktieren möchte, kann gerne auch diesen Weg wählen.

Ostertour 2009 an den Rhein

Am Samstag, den 11. April brachen wir auf. An diesem Samstag vor Ostern hatten die Geschäfte geöffnet und wir mussten noch den Kühlschrank des Wohnmobils füllen. Kurz vor dem geplanten Aufbruch stellte sich heraus, dass die Batterie unseres Wohnmobils über Winter den Geist aufgegeben hatte. Also mussten wir erst noch schnell eine neue Batterie besorgen und einbauen. Unterm Strich verzögerte das unseren Aufbruch jedoch nur um eine Stunde.

Unterwegs kauften wir also Lebensmittel ein. In Nagold erhielten die Kinder ihre Ostergeschenke. Für Fabian gab es eine Digitalkamera. Nachdem Sarah ihre Kamera schon zu Weihnachten bekommen hatte, brauchte er auch eine. Unsere erste Etappe war die Nagoldtalsperre. Normalerweise handelt es sich hierbei um einen schönen See, um den man herum wandern kann. Auf diesem See habe ich auch meinen Surf-Grundkurs absolviert. Jetzt war der Stausee jedoch völlig leer.

Nagoldtalsperre

Wir grillten dort unsere ersten roten Würstchen am Stock dieses Jahres und fuhren danach weiter Richtung Freudenstadt und Rhein. Die Strecke führte uns über den Knibis, wo immer noch vereinzelte Schneefelder daran erinnerten, wieviel Schnee hier über den Winter gefallen war. Unser nächster, kurzer Halt war an der Zuflucht, wo die Oppenauer Gleitschirmflieger ihren Startplatz haben.

Zuflucht

Gegen 20 Uhr erreichten wir den Rhein.

Sarah

An diesem Ort konnten wir jedoch nicht übernachten. Deshalb fuhren wir in eine nahegelegene Ortschaft weiter, wo wir in einer Seitenstraße ruhig schlafen konnten.

Am Ostersonntag brauchten wir nur wenige Kilometer zurücklegen, um an einen schönen kleinen Badesee zu kommen, wo wir unseren ersten Urlaubstag bei Grillen und Faulenzen zubringen konnten. Die Kinder waren nur schwer davon abzuhalten, im 14 Grad kalten Wasser baden zu gehen.

Sarah und Fabian am See

Am Abend führen wir nach Altenheim, wo wir im Hof des Gasthauses Krone leckere Flammkuchen aßen.

Gasthaus Krone

Im Hof dieses Gasthauses befindet sich auch eine Glaskunstgalerie.

Glaskunst

An diesem Abend übernachteten wir unmittelbar am Rhein. Am nächsten Morgen tuckerten wir ein paar Kilometer auf der deutschen Seite des Rheins entlang, bis wir einen schönen, abgelegenen Platz an einem Angelsee fanden, wo wir uns ausbreiten konnten. Hier brachten wir den ganzen Tag zu.

Sarah beim Faulenzen

Ab und zu fuhren wir etwas mit den Rädern herum, um die nähere Umgebung zu erkunden.

Sarah auf dem Fahrrad

Bei einem dieser Ausflüge entdeckten wir einen Badesee in der Nähe, zu dem wir am Abend nochmals zurück kehrten, denn die Kinder wollten gerne ins Wasser. Heute war es so warm gewesen, dass die Kinder von mir aus gerne ins eiskalte Wasser steigen durften. Für mehr als nur die Beine nass zu machen, reichte der Mut der beiden aber doch nicht.

Fabian im Wasser

Nach dem Badeausflug kehrten wir zum Angelsee zurück, wo wir eine weitere ruhige Nacht erlebten.

Am Dienstag konnten wir wieder Einkaufen, um unseren, inzwischen zusammen geschumpften Vorrat an roten Würsten aufzufüllen. Danach suchten und fanden wir einen Badesse mit Grillstelle, wo wir wieder ein kleines Lagerfeuer entzündeten, um rote Würste in die Glut zu halten.

Grillen

Was gibt es schöneres als ein Lagerfeuer zu entzünden und Würstchen zu grillen?

Würstchen grillen

Am Nachmittag überquerten wir den Rhein, um ein Stück auf der französischen Seite zu fahren und uns dort einen schönen Platz zu suchen. In der Nähe der kleinen Ortschaft Fort Louis kannte ich schon einen Platz, wo man herrlich direkt am Rhein stehen kann. Dort ließen wir uns für die nächsten zwei Tage nieder.

Unser Wohnmobil

Bei herrlichem Wetter holten wir uns den ersten Sonnenbrand des Jahres.

Sarah beim Rumikub vor dem Wohnmobil

Am Donnerstagmorgen war das Wetter nicht mehr ganz so schön. Es war an der Zeit, langsam die Rückfahrt anzutreten. ich suchte ein paar Caches an der Strecke heraus und wir tuckerten gemütlich erst am Rhein entlang Richtung Kehl, später durch den Schwarzwald nach Hause, wo wir am Freigababend eintrafen Unterwegs fanden wi noch 19 Geocaches.

Registrierte Besucher unserer Seite können sich alle Bilder unserer Tour bei Picasa anschauen. Die Bilder sind geogetaggt, sodass man sich in Google Maps anzeigen lassen kann, wo die Fotos gemacht wurden. Wer bereits auf unserer Seite registriert ist, und seinen Account aktiviert hat, erhält eine Email-Einladung zugeschickt. Wer sich später registriert und eine Einladung zu Picasa wünscht, kann uns eine Kontakt-Email zukommen lassen.

 

 

 

Neues auf dieser Homepage

Auf dieser Seite erhaltet ihr einen Überblick über die neusten Beiträge auf unserer Homepage. Welche Artikel zuletzt geändert wurden, könnt ihr in der Liste am rechten Rand entnehmen.

Renovierung des Gartens im April 2007

Das schöne Wetter im April tat in meinem Hinterkopf sein Übriges. Irgendwann war ich so weit: ich griff zum Spaten und begann, den Garten umzugraben. Zwei Nachmittage später war ich von der Sinnlosigkeit meines Tuns überzeugt. Maschinelle Unterstützung musste her. Mit einer gemieteten Motorhacke gings dann deutlich besser. Einen schweißtreibenden Samstag lang war ich mit der Hacke kreuz und quer auf unserer ehemaligen Unkrautplantage unterwegs, dann war es geschafft:

Garten gepflügtDie grobe Arbeit ist getan: Gepflügt und Unkraut entfernt.

Der nächste Arbeitsschritt bestand darin, die Fläche zu nivellieren, auf der einmal der Pool stehen soll. Dabei wurde mir bewusst, was für Ausmaße dieses Teil eigentlich hat: 3,7 x 6,10 Meter ist eine beachtliche Fläche! Mit einer zwei Meter langen Messlatte und einer Wasserwaage bewaffnet rutschte ich den halben Sonntag auf den Knieen herum. Am Ende hatten wir tatsächlich eine völlig ebene Fläche.

Jetzt kam der interessante Teil des Projekts: der Pool wurde ausgepackt und nach gewissenhaftem Studium der Aufbauanleitung auf der vorbereiteten Fläche ausgelegt.

Die ersten Zentimeter Wasser im PoolDie ersten Zentimeter Wasser im Pool bestätigen: der Untergrund ist eben!

Nun hieß es: „Wasser marsch!“ Eineinhalb Tage lief das Wasser, dann hatte der Pool seine beachtliche Füllung von ca. 18.000 Litern. Während das Wasser noch gemächlich in den Wassersack floß, begannen wir damit, auf der verbleibenden Fläche rund um den Pool Rasen zu säen. Auch nachdem der Pool gefüllt war, kam der arme Wasserhahn nicht zur Ruhe, denn jetzt musste der Rasen gesprengt werden. Der Boden war völlig ausgetrocknet. Wir werden dieses Jahr eine beachtliche Wassernachzahlung leisten müssen, denn Garten gießen stand in den letzten Jahren nicht auf unserem Programm – mal ganz abgesehen von den 18 Kubikmetern, die da jetzt mitten im Garten herum stehen.

Inzwischen sind drei Wochen vergangen. Es ist Mitte Mai und man sieht es bereits rund um den Pool grün sprießen.

Es grünt so grünDer Rasen sprießt

Letzten Sonntag (Muttertag) war es wieder einmal schön warm. Obwohl man die Rasenfläche eigentlich noch nicht betreten sollte, konnten wir uns nicht zurück halten und weihten unser hauseigenes Freibad ein. Das Wasser war noch recht frisch, aber das Erlebnis, im eigenen Garten zu baden, war herrlich!

Badespaß im eigenen GartenDas ist ein Spaß!

Künftig haben wir ein Entscheidungsproblem: Wegfahren oder doch lieber zu Hause bleiben?

Schön, aber ganz schön teuer

Natürlich war die Anschaffung des Pools nur ein kleiner Teil der Gesamtinvestition. Sehr schnell stellte ich fest, dass der mitgelieferte Kartuschenfilter für ein Becken dieser Größenordnung völlig unterdimensioniert war. Ein Sandfilter musste her. Bei 3-2-1-meins fand ich das passende Gerät nebst der dazu gehörenden Sandfüllung (25kg). Aber ein Sandfilter will auch angeschlossen werden. Schläuche, Armaturen, Dichtungen, Kabel, Zeitschaltuhr, FI-Schutzschalter, u.s.w. verschlangen gleich fast nochmal so viel wie der Sandfilter selbst. In einer konzertierten Aktion investierte ich noch mal eben 100 Euro für diverse Chemie zur Reinhaltung des Wassers. Spätestens eine Woche nach der ersten Befüllung seines neuen Pools merkt der ambitionierte Neu-Poolbesitzer, dass er noch Bodenreiniger und Käscher benötigt. So erging es mir jedenfalls. Also wieder auf zum nächsten Fachmarkt für Poolbedarf. Dass es den meisten Kunden dieses Geschäftes mit ihren hauseigenen Hallenbädern nicht auf den Euro ankommt, wurde mir klar, als ich den Preis für die Utensilien erfuhr. Alleine die ausziehbare Alustange des Bodenreinigers kostete 40 Euro! Aber man gönnt sich ja sonst nichts…!