Freitag, der 21. August 2009

Nach dem Frühstück, es gibt heute morgen ein Frühstück nach Barny-Art: mit gebratener Salami, Spiegelei und zerlassenem Käse, mache ich mich mit dem Motorroller auf den Weg, den Polylimnio-Cache zu suchen.

Diese Art zu frühstücken habe ich mir bei Barny in Metamorfosi abgeschaut

Ich habe mir vom GPS-Gerät eine direkte Strecke über die Berge errechnen lassen. Anfangs kann ich den Abbiegeaufforderungen in „unbefestigte Straße“ noch entgehen, indem ich stoisch geradeaus weiter fahre. Irgendwann muss ich jedoch einsehen, dass ich die Polylimio-Wasserfälle nur erreiche, wenn ich die unbefestigten Straßen nehme. Ich hätte ja auch außen herum über Pilos fahren können. Der Weg wird schlechter und schlechter und ähnelt am Ende einem Eselspfad. 15 Kilometer muss ich auf diese Weise zurück legen. Am Ende erreiche ich die Wasserfälle von der anderen Seite. Ich war schon einige Mal hier, aber noch nich von oben her. Diesmal komme ich jedoch von oben und entdecke eine ganz andere Seite dieses herrlichen Stückchens Natur.

Nachdem ich den Cache gefunden habe, bade ich in einem der tiefen, eiskalten Seen. Danach klettere ich einen Teil der Wasserfälle hinab, bis zu der Stelle, die ich bereits kenne.

Die Wasserfälle ziehen viele Ausflügler an, die zur Abwechslung gerne einmal in eiskaltem Süßwasser baden möchten

Danach kehre ich zu meinem Motorroller zurück und setze meinen Ausflug fort. In der Gegend von Pilos gibt es zwei weitere Caches: der Erste befindet sich an einem Aussichtspunkt oberhalb von Gialova.

Blick auf die Bucht von Pilos

Der zweite Cache befindet sich in der Burg von Navarino. Besonders dieser erfordert meine ganze Kraft, denn inzwischen ist es weit über Mittag hinaus und eine erbarmungslose Hitze brütet über der Landschaft. Tapfer steige ich dennoch erst zur Höhle des Nestor, dann zur Festung hinauf.

Eingang zur Höhle des Nestor

Als ich atemlos oben an komme, bin ich so nass, als ob ich in einen Regen gekommen wäre.

Der Ausblick auf die Lagune von Voidokilia entschädigt für die Strapazen des Aufstiegs

Der Haupteingang zur Festung im Süden

Ich finde auch diesen Cache, der sich in einer Burgmauer befindet und mache mich erleichtert auf den Rückweg.

Die Strecke führt am Campingplatz Erodius vorbei. Ich weiss, dass Barny, Ulli und Robin hier stehen. Leider treffe ich sie jedoch nicht an ihrem Wohnmobil an. Wahrscheinlich sind sie mit dem Boot unterwegs. Ich kaufe mir auf dem Campingplatz etwas zu trinken und fahre weiter. Der Heimweg führt über Pilos.

Blick auf den Hafen von Pilos

Als ich die Platia von Pilos umrunde, sehe ich plötzlich Barny, Ulli und Robin. Es gibt ein großes Hallo. Gemeinsam gehen wir auf der Platia etwas trinken und unterhalten uns. Wir werden uns in diesem Urlaub nicht mehr treffen, weil Barnys Fähre bereits am 27. August fährt. Wir vereinbaren, dass wir uns nach dem Urlaub besuchen werden.

Am späten Nachmittag treffe ich wieder auf dem Campingplatz ein. Annemarie ist erleichtert, dass ich wieder da bin. Sie hat sich schon wieder Sorgen gemacht. Die Kinder haben den ganzen Tag angemalte Steine verkauft und dabei 25 Euro verdient. Sie gehen Abends alleine nach Finikounda. Annemarie hat auch bereits gegessen und so bin ich der Einzige, der noch Hunger hat. Deshalb schließe ich mich am Abend meinen Freunden an, die wieder zu Niko essen gehen. Danach sitzen wir noch bis tief in die Nacht zusammen.

„Die Katze auf dem heißen Bechdach“ – Das Dach ist zwar aus Alu, aber unser Kater hat ein neues Lieblingsplätzchen. Hier oben ist man auch sicher vor der Hundegang

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