Montag, der 25. August 2008

Es ist herrlich hier. Am Vormittag plantschen wir im kristallklaren Wasser und spielen alle möglichen Spiele. Vier Stunden verbringen wir im warmen Wasser. Anschließend hänge ich für die Kinder in den Bäumen neben dem Wohnmobil zwei Hängematten auf.  Wir baden immer wieder und liegen faul am Strand. Von solchen Badetagen gibt es nicht viel zu erzählen.

Gegen 18:00 Uhr fahre ich mit dem Motorroller nach Koroni. Heute Abend möchten wir mal wieder grillen. Unterwegs begegnet mir ein Concorde-Wohnmobil, das augenscheinlich vom gleichen Typ ist, wie unseres. Nur das Außendekor ist blau. Das Wohnmobil nimmt wahrscheinlich Kurs auf Finikounda. Dass es auf dem Weg dorthin noch einen Strand gibt, wissen nur Eingeweihte.

In Koroni finde ich einen Fleischer, kaufe meine Spieße und kehre dann wieder nach Faneromeni, zu unserem Strand zurück. Welche Überraschung, dass das Concorde-Wohnmobil, welches mir vorhin begegnet ist, direkt hinter Unserem steht. Annemarie steht bereits mit den Neuankömmlingen zusammen und unterhält sich angeregt. Welch ein Glück, dass Annemarie endlich wieder jemand zum Reden hat. Nach einem einsamen Tag auf diesem Platz wäre ihr sonst wahrscheinlich der Hals geplatzt. Die Neuankömmlinge haben Ludwigsburger Kennzeichen, kommen also aus unserer Gegend und haben vier Kinder, etwas im Alter unserer beiden. Zwei Mädchen und zwei Jungen, jeweils Zwillingspärchen versprechen, auch für unsere Kinder willkommene Spielgefährten zu werden.

Es dauert nicht lange, bis die Kinder sich gefunden haben und zusammen spielen. Ich heize derweil unseren Grill an und bald können wir die Spieße auf den Rost legen. Nach dem Essen sitzen wir noch etwas am Strand, während die Ludwigsburger vor ihrem Wohnmobil sitzen und Bücher lesen.

Die Kinder möchten heute Nacht in ihren Hängematten schlafen. Nach anfänglichen Bedenken gestatten wir ihnen dieses Abenteuer. Sie spielen lange mit den Ludwigsburger Kindern und begeben sich zu später Stunde freiwillig in ihre Hängematten. Sarah kehrt um zwei Uhr nachts ins Wohnmobil zurück, Fabian kommt eine halbe Stunde später. Damit hatten wir gerechnet und das Wohnmobil offen gelassen. 

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