Montag, der 3. August 2009

In der Nacht musste ich eines der Fenster in unserem Schlafzimmer schließen, weil es recht kühl durchs Wohnmobil zog. Ich wollte am Morgen nicht mit einem steifen Hals erwachen.

Es ist wieder 9:00 Uhr als die Familie wach wird. Diese Uhrzeit scheint sich zu unserer Standard-Aufwachzeit zu entwickeln. Ich mache Morgentoilette und gehe mit Sissy eine Runde am Strand spazieren. Als ich zurück komme, riecht es im Wohnmobil bereits nach frisch gebrühtem Kaffee. Ich baue vor dem Wohnmobil Tisch und Stühle auf und wenig später sitzen wir beim Frühstück. Heute werden wir hier in Kanali bleiben – vielleicht auch noch länger. Einen schöneren Platz werden wir schwerlich finden.

Auch Nakos fühlt sich hier wohl

Blick vom Strand zum Wohnmobil

Nach dem Frühstück fahre ich ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Wir brauchen Küchenrollen und Sprudelwasser. Den Kindern bringe ich ein Eis mit. Danach baue ich am Strand unser Badeidyll auf. Zwei Sonnenschirme, Strandmatten und Badetücher. Hier sitze ich nun und schreibe unsere Erlebnisse von gestern auf. Da war ich nämlich zu müde, um mich noch ans Notebook zu setzen. Und außerdem ist hier, am Strand von Kanali, der Handyempfang so schlecht, dass keine stabile Internetverbindung möglich ist. Also hätte ich ohnehin nichts hochladen können.

Fabian tobt in der Brandung

Annemarie im Schutz des Sonnenschirms

Wir verbringen den ganzen Tag mit Baden. Am Abend habe ich einen Sonnenbrand, obwohl ich mich den ganzen Tag entweder im Wasser oder im Schatten aufrgehalten habe. Die Kinder waren entweder besser eingeschmiert, oder die Nintendo DS verfügen über einen besonders effektiven Sonnenschutz. Die beiden haben sich nämlich kein bisschen verbrannt.

Fabian lässt sich am Besten mit Bomberman aus der Sonne locken

Zwischendurch fülle ich zwei Gießkannen Wasser in unseren Frischwassertank. Nicht weit von hier gibt es einen funktionierenden Wasserschlauch.

Hier kann man Wasser holen

Heute Abend wollen wir grillen. Ich fahre also einmal mehr zum Supermarkt um Souvlaki zu besorgen.

Grillparty in der Abendsonne

Am Abend kommen tatsächlich die Gleitschirmflieger und starten von der benachbarten Wiese. Ich bekomme gleich wieder das Kribbeln in der Bauchgegend und ärgere mich, dass ich meinen Gleitschirm nicht eingepackt habe. Aber man kann nicht alles mitschleppen. Und ohne Motor könnte man hier wohl keine großen Sprünge machen.

Das muss Spaß machen…

Als es dunkel wird, räumen wir rund ums Wohnmobil auf und ziehen uns ins Innere zurück. Die Kinder und Annemarie gehen bald zu Bett, während ich noch etwas am Reisebericht schreibe und die Bilder einbinde. Hochladen wird jedoch nicht möglich sein, denn wie schon geschrieben: die Netzabdeckung ist hier sehr schlecht.

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