Montag, der 10. August 2009

Unsere Sissy ist läufig. Wir wissen das und passen schon die ganze Zeit auf die Kleine auf. Sie ist immer an der Leine und die meiste Zeit im Wohnmobil. Vor allem, wegen der Hundegang, die sich mit uns angefreundet hat und immer in unserer Gegend herum streunt. Auch die Hundemama mit ihren verbliebenen vier Welpen liegt immer in unserer Nähe. Ein etwas kleinerer Gigolo hat es auf unser Mädchen abgesehen. Wir müssen ihn immer wieder ausschimpfen und auf Abstand halten.

Ulli ist sehr tierlieb und gibt den Hunden Wasser und etwas zu fressen

Die Hundegang ist immer in unserer Nähe

Da nutzt es auch nichts, dass Ulli die Hunde wegzulocken versucht

Am Vormittag wollen Barny und ich für das heutige Abendessen einkaufen. Während wir dabei sind, unsere Roller abzuladen und die Siebensachen für den Einkauf zusammen zu packen, entdeckt Annemarie ein neues Wohnmobil am Strand und damit potentielle neue Gesprächspartner. Unser Hiundemädchen liegt derweil zwar angeleint aber nicht im, sondern unterm Wohnmobil. Plötzlich ertönt lautes Geschrei von dort unten. Tja, was soll ich sagen? Wahrscheinlich werden wir Hundeeltern. Der Gigolo ist zu Sissy unters Wohnmobil geschlüpft und hat das getan, was er schon seit vorgestern wollte. Wir kommen offensichtlich zu spät. Annemarie, die durch das Geschrei der Hunde ebenfalls herbeirerufen wurde, bleibt nur noch, zu warten, bis die beiden wieder auseinander kommen und unser Mädchen zu trösten.

Ohne Worte…

Unsere Kinder beginnen bereits die Welpen aufzuteilen, während wir Erwachsenen uns über unsere Unachtsamkeit ärgern. Aber was soll’s? Dumm gelaufen! Es wäre ja nicht das erste Mal, dass wir Hundebabys haben. Noch ist es ja nicht sicher, dass Sissy wirklich gedeckt wurde. Und außerdem: so hässlich ist der Vater ja auch nicht. Könnte eine ganz lustige Mischung geben. Barny macht gleich ein paar Passbilder vom Vater, wegen der Alimentenforderungen, und dann brechen wir, trotz der Aufregung, zum Einkaufen auf.

Auch wenn uns dieser Hundezwischenfall jetzt völlig aus dem Konzept gebracht hat, wir müssen jetzt fahjren, denn sonst machen die Geschäfte in Methana zu, ehe wir dort sind. Barny ist auf seinem Klappmotorrad Di Blasi unterwegs und das ist nicht gerade eine Rennmaschine.

Blick von der Hauptstraße hinunter zu unserem Strand

Wir kaufen in Methana Brot, Salatzutaten und Saganaki-Käse für das heutige Abendessen ein und fahren dann zu unserem Strand zurück.

Blick auf Methana Stadt. Faszinierend sind hier die verschiedenen Blautöne des Meeres

Barny auf seiner Renn-Blasi

Ein malerisches Kirchlein

Den ganzen Nachmittag bringen wir im Wasser zu. Robin versucht sich am Surfen, denn der Wind ist heute schwach genug für erste Versuche auf dem Brett.

Am Abend gibt es Saganaki und griechischen Salat. Überflüssig zu bemerken, dass wir wieder bis spät in der Nacht zusammen sitzen.

Heutige Karte:

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