Dienstag, der 25. August 2009

Bereits morgens bläst ein frischer Wind und es ist kühler als an den vergangenen Tagen. Die Sonne versteckt sich immer wieder hinter vereinzelt am Himmel dahintreibenden Wolken.

Für Fabian ist heute Bürotag. Er hat sich eine Strafarbeit eingehandelt und benötigt den ganzen Tag, um sie zu erledigen. Aber nicht, weil die Aufgabe so umfangreich wäre, sondern weil er den ganzen Tag mit Nörgeln verbringt. Es hilft jedoch kein Jammern und Klagen: er muss die Aufgabe erledigen, und wenn er den ganzen Tag daran sitzt.

Für Fabian ist ein Tag ohne Sonne auch nicht schlecht

Ich fahre mit dem Motorroller spazieren. Ich will mir den Strand von Faneromeni anschauen. Uns hat jemand erzählt, er sei weggespült worden. Aber als ich den Strand erreiche, stelle ich fest, dass man dort immer noch stehen könnte. Der Strand ist vielleicht etwas schmäler geworden – das kann schon sein, aber unser Platz vom letzten Jahr existiert noch.

Geländegängige Wohnmobile am Strand von Faneromeni

Auf der Rückfahrt kündigen schwarze Wolken über dem Hinterland ein heranziehendes Unwetter an. Eigentlich wollte ich meine Tour noch etwas ausdehnen, aber angesichts der tiefschwarzen Wolken beschließe ich, zum Campingplatz zurückzukehren, um gegebenenfalls die Markise retten zu können.

Schwarze Wolken kündigen ein heranziehendes Unwetter an

Etwa eine halbe Stunde nach meiner Rückkehr erreicht die Gewitterfront die Küste. Inzwischen haben wir schon alles weggeräumt, die Markise in Sicherheit gebracht und uns auf das Unwetter vorbereitet. Es giest wie aus Kübeln, und ein Blitz schlägt unmittelbar vor unserem Strand ins Meer ein.

Nach einer halben Stunde ist der Spuk vorbei. Verschiedene Parzellen auf dem Campingplatz stehen unter Wasser und überall ist man damit beschäftigt, das Wasser abzuleiten. Als die Sonne wieder vom Himmel brennt, verdunstet das Wasser und es wird unerträglich schwül.

 

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