Samstag, 21. April 2001

Heute morgen sieht das Wetter wieder besser besser aus. Zwar gibt es noch vereinzelte Wolken am Himmel, aber größtenteils scheint die Sonne, und die hat bereits eine gewaltige Kraft. Man sollte bei diesem Wetter immer einen Fliespullover bei sich haben. Man muss ihn anziehen, wenn eine Wolke die Sonne abschattet, denn dann ist es recht kühl. Sobald die Sonne aber durchbricht, wird es sofort unerträglich heiß in dem Pullover.

Heute morgen, nach dem Frühstück toben die Kleinen wieder auf dem Spielplatz herum. Wir nutzen die Sonne, solange sie scheint, denn am Horizont kann man bereits erkennen, dass sich ein neues Wetter zusammenbraut. Wenn es zu regnen beginnt, können wir immer noch weiter fahren.

In Oliveri, nachdem wir nur wenige Kilometer gefahren sind, legen wir die Mittagspause ein. Beim Passieren der Ortschaft, ist uns eine Pizzeria aufgefallen, zu der wir zurück wandern, nachdem wir das Wohnmobil außerhalb der Stadt abgestellt haben. 

Pizza Express

Nach dieser Stärkung geht es weiter. Schon von weitem sehen wir die Kirche von Tindari stolz auf einem Felsen stehen. Die Küstenstraße SS113 windet sich an dieser Stelle vom Meer weg, in die Berge und kommt fast an dieser Kirche vorbei. Wir nutzen die Gelegenheit und legen hier eine Pause ein.

Mehrere Fernsehstationen richten gerade ihre Übertragungswagen ein. In der Kirche werden Scheinwerfer aufgestellt. Alles sieht danach aus, als ob morgen eine größere Veranstaltung im Fernsehen übertragen wird. Vielleicht liest der Papst hier morgen die Messe? Als wir in der nahegelegenen Ortschaft Falcone um den Ort herum geleitet werden, erhärtet sich unser Verdacht.

Wir passieren Milazzo, eine große Stadt mit viel Industrie. Eine große Raffinerieanlage verpestet die Luft unerträglich. 

Nahe der Stadt tanken wir, füllen unseren Frischwasser- und leeren den Abwassertank. Langsam zuckeln wir weiter. Langsam habe ich keine Lust mehr, zu fahren. Annemarie hat die Idee, einen Abstecher in die Berge zu machen, aber unser Abstecher nach Rometta ist erfolglos. Wir finden keinen schönen Schlafplatz. In Villafranca kommen wir wieder an die Küste und stellen uns am Ende der Strandpromenade auf einen Parkplatz. 

Das Wetter wird immer unerträglicher. Der Wind rüttelt am Wohnmobil und der Regen wird auch immer stärker.

 

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