Sonntag, 4. September 2005

Heute ist es bewölkt. In der Nacht gab es Wetterleuchten und einige Gewitter sind wohl auch im Umland nieder gegangen. Uns haben nur ein paar vereinzelte Regentropfen erreicht.

Heute ist der Himmel bedeckt. In Finikounda und auch auf den Inseln regnet es. Unser Strand bleibt allerdings verschont.

Der heutige Tag läuft irgendwie anders. Bedingt durch das Wetter tun sich die Männer und Frauen der ersten Reihe zu Grüppchen zusammen und unternehmen gemeinsam etwas. Die Frauen wandern nach Finikounda zum shoppen, wir Männer spielen den ganzen Nachmittag Boule.

Aufbruch der Frauen nach Fini

Heute ist für einige unserer Freunde der Tag der Abreise. Klaus und Jürgen brechen Richtung Heimat auf.

Abschied von Jürgen

Am späten Nachmittag fahren Willi, Hubert, Fabian und ich mit Willis Boot zur Insel Sapienza. Willi möchte uns den Leuchtturm zeigen. Die Aussicht soll von dort sehr schön sein. Das Meer ist heute besonders glatt und da bietet sich so eine Tour an. Willi kann seinen Motor bis zur Höchstgeschwindigkeit aufdrehen.

Die Anlegestelle auf der Insel Sapienza

Auf der Insel muss es heute sehr viel geregnet haben. Der Boden ist nass und in Steinvertiefungen steht das Wasser.

Willi und Fabian beim Aufstieg zum Leuchtturm

Wir beeilen uns mit dem Aufstieg, um den Sonnenuntergang nicht zu verpassen. Dieser sieht von dort oben bestimmt besonders schön aus. Leider wird daraus nichts, denn eine Wolke verschluckt die Sonne, bevor sie das Meer erreicht.

Blick vom Leuchtturm Richtung Süden

Trotzdem genießen wir den Ausblick. Fabian genießt diesen Männerausflug besonders.

Der Leuchtturm

Jetzt müssen wir aber schnell zum Boot zurück kehren. Es wird bald dunkel.

Willi und Hubert auf dem Rückweg zum Boot

In der anbrechenden Dunkelheit erreichen wir den Strand. Wie erwartet, befinden sich unsere Frauen wieder in heller Aufregung. Sie stehen schon seit geraumer Zeit am Strand uns halten Ausschau nach uns. Wir nehmen die Strafpredigt gelassen entgegen.

Annemarie hat heute ein ganz besonderes Abendessen vorbereitet. Es gibt Schnitzel und Kartoffelsalat, eine absolut ungriechische Mahlzeit. Nach so viel Souvlaki, Tsatsiki Horiatiki und so weiter ist dies eine willkommene Abwechslung. Gabi, Daniela und Willi sind ebenfalls dazu eingeladen.

Später am Abend schauen wir uns in der Bar des Campingplatzes das Rededuell Merkel gegen Schröder an. Viele Deutsche sind heute Abend hier versammelt, um sich anzuhören, was die beiden für Vorstellungen von der künftigen Politik haben. Schließlich ist eine Woche nach unserer Rückkehr in der Heimat die vorgezogene Bundestagswahl und der Wahlkampf mit all seinen Regierungsprogrammspekulationen ist vollständig an uns vorüber gegangen.

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