Freitag, 4. August 2006

Heute bin ich derjenige, der geweckt werden muss. Es ist schon 9:30Uhr, als mich der Duft frisch gebrühten Kaffees angenehm aus dem Schlaf holt. Annemarie ist schon länger auf und hat bereits das Frühstück aufgetischt.

Ein ruhiger Schlafplatz am Rande der Ortschaft.

Nachdem wir gefrühstückt haben und das übliche Morgenprozedere erledigt ist, brechen wir wieder auf. Unser nächstes Ziel ist der Hofer in Landeck (N47 08.521 E10 33.782), wo wir erst einmal richtig einkaufen möchten. Vor allem Getränke bekommt man hier pfandfrei.

Um 12:00 Uhr geht die Fahrt weiter Richtung Reschenpass. Das Wetter ist übrigens immer noch bescheiden. Im Augenblick regnet es zwar nicht, aber es ist kalt. Die Kinder haben sich bereits eine Erkältung eingefangen. Wir hoffen sehr, dass es auf der Südseite der Alpen angenehmere Temperaturen hat.

Die Wolken hängen sehr tief. Aber wenigstens regnet es im Augenblick nicht.

Bei Entbruck liegt ein Spar direkt an der Strecke. Hier halten wir nochmals um unsere Vorräte mit den Markenartikeln aufzufüllen, die Aldi bzw. Hofer nicht führen. Hatschi! Ich glaube, jetzt hat die Erkältung auch mich erwischt. Sonne, wo bist Du?

Unmittelbar vor der italienischen Grenze halten wir nochmals an einer Tankstelle und füllen den Tank bis zum Anschlag mit Diesel für 1,09€. Als ich aus dem Wohnmobil aussteige, erschrecke ich über die eisige Temperatur. Ca. 6 Grad zeigt das Thermometer an der Tankstelle.

Wenige Kilometer später erreichen wir Resia. Etwas außerhalb der Ortschaft halten wir, denn erstens ist es Zeit fürs Mittagessen und zweitens liegt hier etwas oberhalb der Ortschaft ein Cache versteckt. Während Annemarie also das Essen zubereitet, lade ich den Roller ab und fahre zum angegebenen Parkplatz. Von dort aus habe ich noch einen kurzen Fußmarsch bis zur Etschguelle vor mir.

Blick von der Etschquelle hinunter auf Resia und den Reschensee. (N46 50.093 E10 30.932)

Nach erfolgreicher Suche kehre ich zum Wohnmobil zurück, wo bereits eine warme Suppe auf mich wartet. Nach dem Essen fahren wir weiter. Als wir uns auf der Südseite des Reschenpasses ins Tal rollen, bessert sich das Wetter zusehends. Plötzlich scheint auch die Sonne wieder. Beim nächsten Stopp brauchen wir schon keinen Pullover mehr. Eine kleine Kirche mit einem schönen, eben Parkplatz, der sich auch als Übernachtungsplatz anbieten würde hält einen Mikrocache für uns bereit. Fabian und ich suchen das Versteck, während Annemarie Kaffee kocht.

An dieser kleinen Kirche ist ein Cache versteckt. (N46 37.400 E10 41.580)

Weiter geht die Fahrt. Kurz bevor wir den nächsten Zwischenstopp in Laces erreichen, kommen wir an einer Tankstelle vorbei, die auch Wohnmobilentsorgung anbietet (N46 37.348 E10 51.762). Wir nutzen die Gelegenheit, um unsere Toilette zu leeren. In Laces parken wir das Wohnmobil auf dem Parkplatz eines Bierkellers. Von hier aus führt ein Rundwanderweg zur Ruine der Burg Untermontani.

Die Ruine Untermontani (N46 36.272 E10 49.652)

Nachdem wir den dort versteckten Cache gefunden haben, kehren wir zum Bierkeller zurück und genehmigen uns eine leckere Schweinshaxe.

In der Cachebeschreibung stand, dass man hier die besten Schweinshaxen gibt, die man sich vorstellen kann. Das stimmt! (N46 36.324 E10 50.344)

Wir bleiben direkt auf dem Parkplatz stehen, auch wenn wir hier nicht so ganz gerade stehen. Ich habe im Laufe des Tages starke Kopfschmerzen bekommen, und kann eigentlich nicht mehr fahren. Hoffentlich geht es mir morgen wieder besser.

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