Dienstag, der 26. August 2008

Wir stehen spät auf und stürzen und gleich ins warme Wasser. Am Vormittag ist das Meer noch ruhig und bietet sich für Ballspiele im Wasser an. Erst gegen Mittag kommt Wind auf, der immer wieder in Böen auf dem Platz Staubfahnen auslöst. Unser Wohnmobil steht jedoch günstig, sodass wir vom Staub nichts abbekommen.

Wohnmobil

Ziemlich staubiger Platz 

Zusammen mit den vier Kindern unserer Freunde spielen wir „Inselvölkerball“. Ein Teil der Kinder steht auf dem Felsen im Wasser und der andere Teil versucht vom Wasser aus, die „Inselbewohner“ abzuschießen. Wer getroffen wird, muss ins Wasser. Der erfolgreiche Jäger darf dafür auf die Insel.

Strand von Faneromeni

Am Strand von Faneromeni 

Danach spielen die Kinder zusammen, wir liegen im Schatten unter unserem Sonnenschirm oder spielen mit der Doppelluftmatratze im Wasser. Wer zuletzt noch auf der Matratze liegt, hat gewonnen.

Wir unterhalten uns über unsere Wohnmobile und schauen uns die individuellen Lösungen an. Insbesondere interessiert mich, wie die Familie mit vier Kindern und der Inneneinteilung des Concorde zurecht kommt. Um mehr Sitzplatz zu haben, haben sie einen ausklappbaren Tisch und die eine Sitzbank verlängert. Als Schlafplatz teilen sich die vier Kinder den Alkoven und die verlängerte Sitzbank, während die Eltern das hintere Schlafzimmer über der Heckgarage nutzt.

Am frühen Abend fahre ich mit dem Roller nach Koroni. Wir wollen heute Abend nochmals gemeinsam Souvlaki grillen. Ich besorge Fleisch, Brot und Joghurt für das Tsatsiki. Als ich zurück komme, ist schon wieder Aufregung am Strand: mehrere Hunde sind am Strand und die alte Griechin, die leider ebenfalls wieder da ist, regt sich mächtig auf. Weil sie kurz darauf telefoniert, befürchten unsere Freunde, dass sie vielleicht ihre Drohung wahr macht, und die Polizei anruft. Angeblich hat die gleiche Kuh letztes Jahr wegen eines Hundes an Strand die Polizei geholt. Mit dem Anzünden des Grills warten wir also, bis die Schabracke endlich den Strand verlassen hat. Danach grillen wir unsere Spieße, bauen eine Tafel auf und verbringen einen netten Abend miteinander. Spät in der Nacht räumen wir alles auf, schließlich machen wir ja kein Camping, und gehen zu Bett. Morgen wollen unsere Freunde, aber auch wir, diesen schönen Platz verlassen und weiterfahren.

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